Vorhergesagter SiegerJurij Rodionov1 – 2Vorhergesagte Sätze · Best of 3
Frederico Ferreira Silva · 44%Siegwahrscheinlichkeit56% · Jurij Rodionov
Analyse
Für dieses Qualifikationsduell liefern die Daten weder aktuelle Ergebnisse noch frühere Begegnungen, weshalb sich die Einschätzung auf Spielstil und Belag stützen muss statt auf Zahlen. Rodionov ist Linkshänder, sein Spiel baut auf einem schweren, schwer zu lesenden Aufschlag und flachen Schlägen ab dem ersten Ball auf – ein Paket, das auf den schnellen Hartplätzen von Flushing Meadows besser greift als auf Sand, weil billige Punkte am Aufschlag hier mehr wert sind. Ferreira Silva ist der geduldigere der beiden, ein Grundlinienspieler, der Ballwechsel gerne verlängert und Tempo aufnimmt, auf diesem Belag aber mehr eigene Öffnungen erarbeiten muss. Grand-Slam-Qualifikation heißt Best-of-three in der spätsommerlichen Hitze von New York, wo ein einziges unsauberes Aufschlagspiel einen Satz entscheiden kann. Der Linkshänder-Aufschlag verschafft Rodionov die etwas bessere Basis, während Ferreira Silvas Returnposition und seine Bereitschaft zu langen Ballwechseln ihn in Schlagdistanz halten sollten. Am wahrscheinlichsten wirkt ein Drei-Satz-Match, in dem beide je einen Satz holen.
Wer ist Favorit zwischen Ferreira Silva und Rodionov?
In unserem Modell liegt Rodionov mit rund 56 zu 44 Prozent knapp vorn, allein weil sein Linkshänder-Aufschlag und das flachere Spiel zu einem schnellen US-Open-Court etwas besser passen. Der Vorsprung ist schmal.
Wie viele Sätze dauert das Match?
Wir sehen die Wahrscheinlichkeit für einen entscheidenden dritten Satz bei etwa 55 Prozent. Im Best-of-three ist das exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit dafür, dass beide Spieler mindestens einen Satz gewinnen.
Welche Wette wird empfohlen?
Über 2,5 Sätze bei mittlerem Risiko. Ohne Formdaten und ohne direkte Vergleiche und bei zwei Spielern ähnlichen Niveaus ist die Matchdauer der sauberere Markt als der Sieger. Unterhaltungsinhalt, keine Finanzberatung.
Head to Head
Für diese Paarung wurden keine Head-to-Head-Daten übermittelt, es gibt hier also kein früheres Aufeinandertreffen als Anhaltspunkt. Beide haben den Großteil ihrer Karriere auf der Challenger-Tour verbracht, wo sich ihre Wege durchaus gekreuzt haben könnten, doch nichts in den vorliegenden Daten bestätigt ein früheres Match. Diese Lücke erhöht die Unsicherheit und ist ein Grund, warum der prognostizierte Abstand so knapp bleibt. Das Duell ist praktisch ein Münzwurf, nur leicht durch die Belagseignung geneigt.